Die verhaltensbedingte Kündigung – Fachanwalt Arbeitsrecht München


Die verhaltensbedingte Kündigung ist durch ein Fehlverhalten des Arbeitnehmers begründet. Bei einer verhaltensbedingten Kündigung ist vorher in den meisten Fällen eine Abmahnung auszusprechen. Dies gilt nur dann nicht, wenn diese Abmahnung nicht mehr geeignet ist, das Arbeitsverhältnis aufrecht zu erhalten, so z.B. bei einer Zerstörung der Vertrauensbasis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Mögliche Kündigungsgründe für eine verhaltensbedingte Kündigung sind:

  • Verstöße gegen die betriebliche Ordnung
  • Pflichtwidrigkeiten im Leistungsbereich
  • Störungen im Vertrauensbereich
  • Verletzung von arbeitsvertraglichen Nebenpflichten
  • außerdienstliches Verhalten, soweit dieses das Arbeitsverhältnis konkret beeinträchtigt.

Nach Überprüfung, ob ein bestimmter Sachverhalt geeignet ist, einen Kündigungsgrund darzustellen, ist eine Interessenabwägung im Einzelfall durchzuführen.